Feierabend

Nach jahrzehntelanger Arbeit als Fotograf mache ich jetzt Feierabend.

Ich sage „danke“ für die vielen schönen Momente und spannenden Orte die ich durch den Job erleben durfte, für die vielen netten Menschen die ich am Set, in Produktionsbüros oder Sendern getroffen habe und die guten Gespräche, die manchmal meinen Horizont erweitert haben.

Stressige, nervige oder peinliche Jobs, anstrengende Tage und Nächte in Hitze oder Kälte, schlechtes Catering, undankbare Kunden, Idioten vor der Kamera oder miese Typen in der Branche habe ich erfolgreich verdrängt.

Ich nehme mir jetzt Zeit für Motorradtouren, fliege Freestyledrohne, verreise mit meiner Frau in unserem kleinen Wohnwagen oder buddel im Garten.

Natürlich geht es nicht ganz ohne Fotografie: Ich werde eigene Projekte realisieren, Portraits nur noch für nette Menschen machen und den ein oder anderen, total spannenden oder komplett stressfreien, Job übernehmen.

Haltet die Ohren steif,
danke für alles!

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